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Das damalige Leben auf Sylt war kein Zuckerschlecken: Das Dasein war karg, der Alltag ein echter Existenzkampf. Jahrhundertelang bildete der Fischfang die Existenzgrundlage der Sylter. Im 15. und 16. Jahrhundert war es der Heringsfang, ehe im 17. und 18. Jahrhundert die Epoche des Walfangs folgte.

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Der in Keitum ansässige, 1905 gegründete Sylter Heimatverein kümmert sich insbesondere um den Erhalt der Sylter Sprache und die Landschaftspflege. Die Söl'ring Foriining betreut Naturschutzgebiete und betreibt die beiden Keitumer Heimatmuseen, den Wenningstedter Denghoog und die Kampener Vogelkoje. Der Heimatverein zählt rund 1.600 Mitglieder, darunter auch viele (Stamm-)Gäste.

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Das Sylter Heimatmuseum stellt die Sylter Geschichte bis ca. 1850 vor. Es können Eindrücke gewonnen werden über die Geschichte der Sylter Seefahrt, über Trachten und Schmuck, Geschirr und Hausrat sowie über die Archäologie und Geologie der Insel.

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Hier bekommen Sie einen Einblick in die Sylter Wohnkultur des 18. Jahrhunderts gegeben. In der Museumsweberei wird die Tradition dieses Handwerks in einer kleinen Dokumentation und in Vorführungen anschaulich gemacht. 1907 wurde das Haus des Sylter Chronisten C. P. Hansen von der Söl´ring Foriining erworben. Anhand dieses 1739 erbauten Gebäudes wird die Sylter Wohnkultur der damaligen Zeit dargeboten.

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Der Denghoog ist das größte begehbare Steinzeitgrab in Schleswig-Holstein. Die letzte Ruhestätte der Toten wurde vor etwa 5.000 Jahren errichtet und ist damit die älteste kulturelle Stätte der Insel.

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Vogelkojen dienten in den letzten zwei Jahrhunderten dem Wildentenfang. Dieser war eine der wenigen wichtigen Nahrungs- und Erwerbsquellen für die Sylter Bevölkerung.

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Besuchen Sie die Kunsthandwerker in ihren Werkstätten. Vor Ihren Augen entstehen Arbeiten aus Glas, Gold und Silber, Wolle, Leder, Ton und Porzellan.

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Eine Kirche ohne Turm – dieser ungewöhnliche Anblick empfängt Gläubige im östlichsten Inselort. Denn statt des üblichen Turms steht der Morsumer Kirche Sankt Martin ein hölzerner Glockenstapel zur Seite. Hier finden Sie einen Überblick über alle Kirchen der Gemeinde Sylt.

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Westerland hat einen eigenen Friedhof für Schiffbrüchige, die Heimstätte der Heimatlosen. Insgesamt sind dort 55 unbekannte Seeleute, die an den Stränden von Westerland, Rantum und Hörnum in der Zeit von 1855 bis 1905 angespült wurden, begraben. Schlichte Holzkreuze erinnern an die tragischen Havarien vor Sylt und die Männer, die niemand zu identifizieren vermochte. Nur 1980 gelang es, einen Schiffbrüchigen als Harm Müsker zu erkennen, an ihn erinnert eine Gedenktafel. 1907 wurde der Friedhof geschlossen und wird fortan als Gedenkstätte betrieben.

Der Sage nach hat das Morsumer Kliff seine Farbe von den Unterirdischen, die dort vor Urzeiten gehaust haben. An manchen Stellen sieht es aus wie verrostetes Eisen. Das ist das Topfgeschirr der kleinen urzeitlichen Unholde.

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Die Wilhelmine ist der markante Mittelpunkt eines Brunnens in der Westerländer Innenstadt. Die steinerne Dame mit ihren üppigen Rundungen wurde von der inzwischen verstorbenen Sylter Bildhauerin Ursula Hensel-Krüger gestaltet, die insbesondere in den 60er und 70er Jahren in Schleswig-Holstein den öffentlichen Raum mit gestaltet hat. Der dazugehörige Brunnen ist 1980 von der Stadt angelegt und jetzt im Zuge von Sanierungsarbeiten erneuert und einige Meter versetzt worden.

 
 

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